Deutsches »Qualitätsfernsehen« par excellence

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Maischberger knickt vor Ditfurth ein

Die jüngste Maischberger-Sendung ließ wie so oft über weite Strecken Inhalt und Substanz vermissen. Dass sie dennoch dauerhaft in Erinnerung bleiben dürfte, liegt einzig und allein an den beiden Hauptprotagonisten der Sendung, Wolfgang Bosbach (CDU) und Jutta Ditfurth (Grüne). Beide gerieten schon vor der Sendung in ein Wortgefecht, welches sich auch in der Talkshow fortsetzte und etwa eine Viertelstunde vor Ende darin mündete, dass Bosbach nach außen hin erzürnt das Studio verließ. Um, so sagte Maischberger in einer Stellungnahme nach der Sendung, die Parität auf beiden Seiten der Kontrahenten zum Thema »G20-Gipfel« zu wahren, bat Maischberger auch Ditfurth, die Sendung zu verlassen. Doch die für ihre Dickfelligkeit bekannte und stets auf Krawall gebürstete Alt-Grüne weigerte sich, diesem Ansinnen zu folgen.

Aktuell warf sich Maischberger vor Ditfurth in den Staub und verkündete auf ihrer Facebook-Seite, sie möchte sich »ausdrücklich bei Frau Ditfurth für den Versuch entschuldigen, sie aus der Sendung komplimentieren zu wollen«. Es habe sich um eine »unüberlegte Kurzschlussreaktion« gehandelt und war ein »Fehler, den ich bedauere.«

So weit, so schlecht. Aber Ditfurth wäre nicht Ditfurth, wenn sie nicht noch nachlegen könnte. Ihr reicht dieser Kotau von Maischberger nicht aus. Sie verlangt, dass sich die Moderatorin auch noch dafür zu entschuldigen habe, dass sie, Ditfurth, in der verbleibenden Sendezeit »kein Wort mehr sagen durfte«.

Dieser Artikel erschien zuerst auf freiewelt.net

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