Lieber »politisch korrekt« als wahrhaftig? Propaganda: Mainstream-Medien inszenieren eine Scheinwelt

Wenn öffentliche und veröffentlichte Meinungen auseinander driften, entstehen gesellschaftliche Spannungen. Heftige Entladungen sind die Folge. Trotzdem machen die Mainstream-Medien mit ihrer Propaganda weiter, als gebe es kein Morgen. Das ist brandgefährlich.

Die Mehrheit der US-Amerikaner will die Zuwanderung stoppen oder zumindest reduzieren. Das haben zahlreiche Umfragen ergeben. Auch der US-Präsident will dies. Doch die Mainstream-Medien und multinationalen Konzerne verbreiten nach wie vor den Eindruck, als sei es das Natürlichste auf der Welt, dass Amerika auch künftig offen für massenhafte multikulturelle Einwanderung sein soll.

In Deutschland wächst die Skepsis an der Zuwanderungspolitik von Angela Merkel. Doch auch hier tun die Mainstream-Medien so, als sei die Massenmigration nach Europa alternativlos. Die Werbe-Kampagnen der multinationalen Konzerne schlagen in dieselbe Kerbe.

Hier ist eine deutliche Differenz zwischen dem öffentlichen und veröffentlichten Meinungsspektrum zu erkennen. Je größer die Diskrepanz zwischen eigener Wahrnehmung und medialer Darstellung wird, desto stärker wird das Unbehagen. Dieses Gefühl kennen die Bürger der ehemaligen DDR sehr gut, als damals die Nachrichten der »Aktuellen Kamera« kaum noch Deckung mit der erlebten oder gefühlten Wirklichkeit der Bürger hatten.

Einen Begriff, der in den USA verbreitet ist, sollte man sich in diesem Zusammenhang merken. Es geht um das sogenannte »Overtone Window«, benannt nach dem Amerikaner Joseph P. Overton. Das »Overtone Window«, das man auch als »Diskursfenster« bezeichnen kann, gibt den Rahmen der erlaubten öffentlichen Diskurse vor. Das Spektrum geht von »offizieller Politik« über »populär«, »populistisch«, »sensibel«, »akzeptabel« bis hin zu »radikal« und »undenkbar«.

Ein solches Diskursfenster ist an sich kein Problem, wenn die offizielle Politik sich mit den Werten und dem »common sense« der Gesellschaft deckt.

Doch in Europa und Nordamerika hat sich das Spektrum des Diskursfensters durch die Propaganda der Mainstream-Medien Schritt für Schritt verschoben. Was einst »offizielle Politik« war und dem »gesunden Menschenverstand« und »common sense« entsprach, ist nun an den Rand des medialen Diskurs-Spektrums gerückt.

Werte wie »Ehe«, »Familie«, »Heimat« und »Tradition« galten zur Zeit unserer Großeltern als in Stein gemeißelte und unumstößliche Pfeiler der Gesellschaft. Heute gelten diese Werte als reaktionär und verdächtig rechts – aber nur im Bild der Mainstream-Medien und der links-progressiven Gesellschaftsgruppen. Für einen großen Teil der Bevölkerung gelten diese Werte immer noch. Doch im Gegensatz zu früher können diese Werte nicht mehr öffentlich vertreten werden, ohne heftige Reaktionen und gegebenenfalls sogar Sanktionen befürchten zu müssen.

Die Folgen dieser Auseinanderentwicklung können mit einem Gewitter verglichen werden: Wenn durch unterschiedliche Aufladungen in der Atmosphäre eine große Spannung entsteht, wird sich diese früher oder später in Form eines Gewitters entladen. Das gleiche steht der Gesellschaft bevor.

Überall in Europa und Nordamerika haben Protestwahlen wie Schockwellen das Machtgebäude des Establishments ins Wanken gebracht. Doch anstatt die Diskrepanz zwischen dem öffentlichen und veröffentlichen Diskursfenster zu erkennen und anzupassen, wird die Propaganda der Mainstream-Medien aufgestockt. Damit ist klar, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis es zu den nächsten heftigen Entladungen kommt.

Wie lange wollen die Politiker, Konzerne, Medien dieses Spiel noch ausreizen? Bis es knallt und die Bevölkerung auf die Straßen geht? Oder bis in halb Europa Verhältnisse herrschen wie beim Niedergang des Ostblockes oder dem Zerfall Jugoslawiens?

Die Propaganda springt von einem Extrem zum nächsten. Seit dem Ende des Kalten Krieges hat es niemals eine solch heftige Medien-Propaganda gegen Russland gegeben wie in den letzten vier Jahren. Und niemals zuvor ist so sehr gegen einen US-Präsidenten gehetzt worden, wie seit der Wahl von Donald Trump. Noch nie in der Geschichte der Menschheit wurde so sehr gegen traditionelle Familienwerte gewettert wie heutzutage. Und noch niemals in der Geschichte der westlichen Zivilisation wurde die Bevölkerung derart auf eine große Massenimmigration eingestimmt wie heute.

Die Geschichte lehrt uns: Wann immer Ideologen zum großen Gesellschaftsexperiment ansetzten, sind sie gescheitert. Millionen Menschen mussten für ideologische Massenexperimente mit ihrem Leben bezahlen. Der ganze Kommunismus ist Paradebeispiel dafür. Dass wir ausgerechnet heute wieder Zeuge eines gigantischen Gesellschaftsexperimentes werden, sollte alle Bürger wachrütteln.

Nur wenn die Diskursfenster zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung und Wahrnehmung halbwegs deckungsgleich sind, können wir in Frieden die Zukunft gestalten, ohne große gesellschaftliche, politische und historische Verwerfungen befürchten zu müssen. Solange die Mainstream-Medien dazu nicht in der Lage sind, bedarf es alternativer Medien und der Meinungsfreiheit im Internet, um mit einer Gegenöffentlichkeit die Diskrepanzen auszugleichen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf FreieWelt.net

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