GEZ-Rundfunk will mehr Geld

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Intendanten werben für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Der Rundfunkbeitrag soll dem »Vorschlag der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten« zufolge um 86 Cent auf 18,36 Euro erhöht werden. Dies wird aller Voraussicht nach am 20. Februar offiziell verkündet werden. Dann steht nämlich der Bericht der Kommission an.

Das reicht den Intendanten nicht. Denn ihre Reserven sind aufgebraucht. Sie drohen daher mit Programmkürzungen. Und sie werben in Zeitungen und über andere Wege in der Öffentlichkeit für die Bedeutung ihrer Institutionen [siehe Bericht »Focus«].

So sprach WDR-Intendant Tom Buhrow in einem Gastbeitrag für die »Welt am Sonntag« vom 26. Januar, dass es in den letzten Jahren beim WDR einen »nie dagewesenen« Stellenabbau gegeben haben soll. Mittlerweile soll die Lage so ernsthaft sein, dass man Kürzungen des Programms anstreben müsse [»Welt«]. 

Auch andere Intendanten, wie zum Beispiel der ZDF-Chef Thomas Bellut, sorgen sich um die Finanzierung ihrer Anstalten und werben in der Öffentlichkeit für ihre Sender. Sie alle versuchen, das Image der Sender aufzubessern. Dieses ist durch die Diskussionen um den Zwangsbeitrag und die Kosten beschädigt worden. Die Notwenigkeit dieser Sender wird in der öffentlichen Debatte immer wieder in Frage gestellt.

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