ARD warnt vor Nutzung von Netflix, Youtube und anderen Netzangeboten

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Angeblich drohe Überlastung der Netze

Tom Buhrow, seines Zeichens ARD-Vorsitzender und versehen mit einem Jahresgehalt von etwa 400.000 Euro, meint, in der jetzigen Corona-Krise Alternativanbieter zum per Zwangsabgabe finanzierten Staatsfunk schlecht machen zu können. Derzeit befinden sich tagsüber so viele Menschen in ihren Wohnungen wie niemals zuvor. Viele von ohnen nutzen zur Unterhaltung (oder auch zur Ablenkung) den Service von Streamingdiensten wie Netflix, Youtube oder vielen anderen Anbietern. Diese Menschen sind Tom Buhrow ein Dorn im Auge – und im Geldbeutel. Denn sie sind potenzielle Verweigerer der Zwangsabgabe und stellen somit eine Gefahr für das gesamte GEZ-System dar.

Buhrow teilte jetzt in einer Pressemitteilung mit, dass die ARD empfehle »auf klassische Empfangswege zurückzugreifen. Auch um das Netz zu entlasten.« Einige Streaminganbieter hatten ohne die fragwürdige Einlassung eines Tom Buhrow aus diesem Grund bereits von sich aus ihre Übertragungsraten reduziert. Doch dem ARD-Vorsitzenden reicht das noch nicht. Die Menschen sollen wieder auf den Staatsfunk von ARD und ZDF zurückgreifen. Der würde zu jedem Zeitpunkt verlässlich funktionieren, versichert Buhrow.

Dass aber auch die beiden Sendergruppen jede Menge Streamingdienste über ihre Mediathek anbieten und dafür aktuell auch noch jede Menge Werbung machen – und dadurch das Netz übermäßig strapazieren – verschweigt Buhrow wohlweislich. Sein Appell wirkt viel eher so, als möchte er sowohl unliebsame Mittbewerber diskreditieren wie auch die Menschen zum Staatsfunk zuruckzuführen, um eine weitestmögliche Verbreitung der Regierungspropaganda zu garantieren.

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