Altparteienvertreter pochen auf Erhöhung der GEZ

Foto: Meinungsfreiheit für die Bürger

Selbst in Zeiten des Corona-Virus

Über zehn Millionen Menschen befinden sich in Deutschland in Kurzarbeit, die Zahl der Arbeitslosen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um eine halbe Million, drei Millionen Menschen sind offiziell arbeitslos. Hinzu kommen die nicht in den Arbeitslosenstatistiken aufgeführten erwerbsfähigen Personen, die sich mit Kindererziehung beschäftigen, in (selten zielführenden) Beschäftigungsmaßnahmen stecken oder anderweitig aus der Statistik zumindest teilweise verschwunden sind.

Für viele Haushalte ist es derzeit noch schwerer als zuvor, finanziell über die Runden zu kommen. Das Geld ist oftmals früher am Ende angelangt als der Monat. Also wird zu sparen versucht wo es nur machbar ist. Die Merkel-Regierung verspricht vollmundig Hilfe und ruft, wie die Amtskirchen auch, zu gelebter Solidarität auf. Die Amtskirchen zeigen sich so solidarisch, dass sie auf die Kirchensteuer selbstverständlich NICHT verzichten. Der Staat zapft seinem Bürger auch weiterhin dieses Geld ab, welches direkt in die Schatulle der Amtskirchen fließt. Gelebte Solidarität…

Die Altparteienvertreter sind aber auch kein Stück besser. Nur zu gut wissend, dass viele Haushalte sich derzeit finanziell in einer prekären Situation befinden, peitschen jene Altparteienvertreter die Erhöhung der Zwangsabgabe GEZ frei von jeder Empathie politisch durch. Gerade in der gegenwärtigen Lage wäre es ein echtes Zeichen von Anstand, Solidarität mit den Menschen und auch politischem Taktgefühl gewesen, nicht hinter diesen 86 Cent so dermaßen her zu sein wie der Teufel hinter der armen Seele.

Aber für Politiker*innen (Absicht!) des Schlags einer Malu Dreyer (SPD) oder CDU-Staatsministerin Monika Grütters gibt es offenbar nichts Wichtigeres als die Erhöhung der GEZ-Zwangsabgabe. Sonst hatten diese Damen in den Zeiten des Corona-Virus ja auch nichts von sich hören lassen…

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