Deutsche Mainstream-Journaille verbreitet wieder einmal Fake-News

Foto: Facebook

Es gibt angeblich keinen Rassismus gegen Weiße

Unabhängig von seiner Herkunft kann jeder Mensch von Rassismus betroffen sein. Das ist der Grundsatz des Internationalen Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung, kurz
ICERD. Es ist eines der sieben Menschenrechtsabkommen der Vereinten Nationen und richtet sich gegen jede rassistische Diskriminierung aufgrund von Rasse, Hautfarbe, Abstammung, nationaler und ethnischer Herkunft. Das Abkommen unterscheidet explizit nicht zwischen rassistischer und ethnischer Diskriminierung. Die in dem Abkommen näher beschriebenen rassistischen Theorien und Argumentationsmuster dienen der Rechtfertigung von Herrschaftsverhältnissen und der Mobilisierung von Menschen für politische Ziele. Das ist die Faktenlage.

Für die deutsche Mainstream-Journaille aber gelten diese Vorgaben nicht. Da wird steif und fest behauptet, dass es angeblich keinen Rassismus gegen Weiße gebe. Das aber ist sowohl faktisch wie auch historisch völlig aus der Luft gegriffen und eindeutig falsch. In den 1930er-Jahren durften sich in die USA eingewanderte japanische und chinesische Frauen nicht mit der männlichen weißen Bevölkerung einlassen. Die nämlich galten für die Asiaten als »unrein« und von »minderer Qualität«.

Heute erleben Weiße in Südafrika und vor allem in Zimbabwe massiven Rassismus schwarzer Prägung. Sie werden von ihren Höfen und aus ihren Häusern getrieben, verfolgt, vergewaltigt und gemordet. Und das, weil sie aus Sicht der Machthaber die falsche Hautfarbe haben.

Doch der Rassismus begrenzt sich nicht nur auf die Hautfarbe. Menschen werden diskriminiert, diskreditiert, ausgegrenzt, beschimpft, verfolgt und kriminalisiert, weil sie »anders« sind. Im Mittelalter wurden Frauen als Hexen verbrannt, weil sie rote Haare hatten. Und noch heute werden blöde Sprüche über rothaarige Menschen gemacht. Rundliche, wohlleibige oder eben dicklichere Menschen werden aufgrund ihrer Körperfülle ausgegrenzt. Der ideale Mensch sieht einfach anders aus, wie es die Werbung tagtäglich suggeriert.

Alles, was in den Augen der Mehrheit als »anders« wahrgenommen wird, läuft auch hierzulande sehr schnell Gefahr, diskriminiert zu werden. Längst beschränkt sich der Rassismus nicht mehr rein auf die äußerlichen Merkmale sondern umfasst auch weltanschauliche, religiöse oder sexuelle Aspekte. Wer sich dieses Themas annimmt und wirklich infomieren und aufklären will, der sollte diese unterschiedlichen Aspekte auch erwähnen und erläutern.

Der deutschen Mainstream-Journaille aber scheint an Information und Aufklärung gar nicht gelegen zu sein. Sie will Schlagzeilen machen und offensichtlich die Menschen ideologisch indoktrinieren. Das jedoch ist keine Information, sondern Manipulation – und damit selbst schon wieder eine Form des Rassismus.

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