Mainstreammedien und die besonderen Berichte vom 29. August

Foto: Twitter

Was der Verbraucher sehen sollte – und was man ihm vorenthielt

Das eine oder andere vom GEZ-Zwangsbeitrag, den man den Bürgern des Landes aus dem Geldbeutel presst, finanzierte TV-Team des Staatsfernsehens versuchte sich unter die friedlichen Demonstranten auf der Straße des 17. Juni zu mischen und mit mehr als nur dümmlichen Auftreten und versuchten Provokationen gezielt Unfrieden in die einer Friedensdemo gleichenden Stimmung einzustreuen. Allerdings waren innerhalb der Demonstranten jede Menge eigenen Dokumentationsteams unterwegs, die genau solche Szenen beobachteten und aufzeichneten. In der Regel verschwanden die provozierenden TV-Teams inenrhalb von wenigen Augenblicken im Unterholz, begleitet von jeder Menge mit Steroiden aufgepumpten Muskelmännern.

Weil es auf der Straße des 17. Juni für die nach Sensation, Gewalt und Krawallen gierenden Mainstreammedien und ihren Vorauskommandos nichts zu ernten gab, machte sich in ihren Reihen Tritesse und Langeweile breit. Doch fast wie bestellt ergab sich plötzlich am Reichstag die Gelegenheit, Bilder von Auseinandersetzungen zwischen »gewalttätigen« Demonstranten und sich ihnen heldenhaft in den Weg stellenden Polizisten zu präsentieren.

Ganz »zufällig« versammelte sich östlich des Reichstags – von der Wiese westlich vom Reichstag nicht einsehbar – eine Einsatzeinheit der Polizei. Noch lange bevor sich überhaupt die ersten Demonstranten auf der Reichstagswiese eingefunden hatten. Südwestlich des Reichstags gingen die TV-Teams in Stellung, mit perfektem Blick auf die Treppe. Erst dann, als sowohl die Polizisten wie auch die Fernsehteams in Position waren, »stürmten« die Demonstranten den Reichstag. Zumindest behaupten die Medien und Altparteienvertreter das.

Fakt ist, dass eine kleine Zahl von Menschen aus unterschiedlichsten Ländern der Welt sich auf die Treppe des Reichstags begeben hatten. Hätten sie wirklich die Absicht gehabt, den Reichstag zu stürmen, hätten die drei eingesetzten Polizisten (von insgesamt 180 Bundestagspolizisten!) nicht den Hauch einer Chance gehabt, sie daran zu hindern. Nur: diese Intention gab es nicht. Die Menschen auf der Treppe drehten dem Gebäude den Rücken zu, winkten, schossen Fotos und schwenkten ihre Flaggen. Es waren Flaggen von der Türkei, den USA, der Ukraine, Flaggen von Frankreich, den Niederlanden, des alten Königreichs Baden, des ehemaligen deutschen Kaiserreichs und vielen anderen Nationen.

Doch vor allem ein fader Beigeschmack bei der ganzen Aktion bleibt: wie ist es möglich, dass ganz »zufällig« die zeitliche Reihenfolge von Bereitstellung der Polizeikräfte östlich vom Bradenburger Tor über das in Stellung bringen der Kamerateams bis hin zum »Sturm« drehbuchmäßig perfekt abgestimmt war?

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