Weltweit nutzen Regierungen die Coronakrise für Zensur und Überwachung

Foto: Pixabay

Studie der US-Organisation Freedom House

Wie in einem Artikel auf »Heise Online« beschrieben wird, nutzen weltweit Regierungen die Coronavirus-Krise als Vorwand, um mehr Zensur und Überwachung durchzusetzen.

Besonders die Freiheit des Internets sei gefährdet. Dies legt eine Studie US-Organisation Freedom House nahe. Über neue Apps und die Sammlung der Handy-Daten würden der Überwachung neue Dimensionen hinzugefügt. In vielen Staaten würden Internet- und Handyanbieter mit Regierungen und Behörden zusammenarbeiten.

Mit Hinweis auf historische Beispielen warnt die Organisation davor, dass in Krisenzeiten eingeführten Methoden der Zensur und Überwachung oft von Dauer seien und etabliert würden.

In 28 von 65 untersuchten Ländern zeigt sich, wie die Apps nicht nur zur Überwachung, sondern auch zur Zensur eingesetzt werden. In China werden beispielsweise Inhalte auf über 2.000 Schlüsselwörter abgesucht, die irgendwie mit COVID-19 bzw. dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Verbindung stehen.

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