Trump-Löschung beschert Twitter und Facebook Riesenverluste

Foto: Facebook

Marktwert um mehr als 50 Milliarden US-Dollar zurückgegangen

Die Betreiber von Facebook und Twitter haben in den vergangenen Wochen und Monaten eine Treib- und Hetzjagd gegen den amtierenden Präsidenten Donald Trump veranstaltet. Sie veröffentlichten jede Menge ideologisch motivierter Hasstiraden gegen ihn, löschten jedoch jede Menge inhaltlich im Grunde gnommen nicht zu beanstandender Beiträge seiner Anhänger und konservativer Kreise. Mehr noch, in Sperr- und Löschorgien bisher nicht erlebten Ausmaßes machten sich die Zensoren nicht nur über die Beiträge her, sondern sperrten auch etliche Konten. Der Tiefpunkt dieses extrem demokratiefeindlichen Verhaltens war dann die Löschung der Nutzerkonten des US-Präsidenten sowohl bei Facebook wie auch bei Twitter.

Allerdings scheint dieser Schritt für die Betreiber der Plattformen finanziell ein Eigentor zu werden, das sich möglicherweise als existenzgefährdend herausstellen wird. Das Wirtschaftsmagazin Business Insider schreibt in einem Beitrag, dass der Marktwert beider Unternehmen seit der Löschung der Trump-Nutzerkonten um 51,2 Milliarden US-Dollar zurückgegangen ist. Vor allem Zuckerbergs Facebook hat alleine fast 48 Milliarden US-Dollar an Marktwert verloren, so der Bericht. Die FB-Aktie, die im vergangenen November noch auf über 250 US-Dollar stand, ist seit Beginn des Jahres im freien Fall. Der aktuelle Wert liegt bei gerade einmal etwas über 200 US-Dollar, Tendenz weiter fallend. Solche Zahlen sind für Twitter zwar ohnehin utopisch, aber auch die Aktie rauscht – auf insgesamt deutlich niedrigeren Niveau – gerade in den Keller. Mitte Dezember wurde das Papier noch mit über 56 US-Dollar gehandelt, gestern waren es gerade einmal 45 US-Dollar pro Aktie.

Viele Nutzer kehren seitdem sowohl Facebook wie auch Twitter den Rücken und steigen auf alternative Anbieter um. Zwar wird das seitens des Konglomerats und bestehenden Oligopols von Facebook, Twitter, Google, Youtube, Amazon und anderen Mitstreitern zu verhindern versucht, aber so wie früher die Menschen im SED-Regime mit den Füßen abstimmten (sie liefen davon), stimmen heute die Menschen mit der Tastatur ab und wandern im übertragenen Sinne ab.

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